„Ein Klavier, ein Klavier!“
„Mutter, wir danken dir!“

Wer kennt nicht den berühmten Sketch von Loriot, in dem sich die beschenkte Familie nach Drehbuch über ein Klavier freuen muss? Der perfiktionistische Vater hinter der Kamera hat eine ganz genaue Vorstellung davon, wie spontane Freude aussieht. Die Möbelpacker müssen das gute Stück dem Hobby-Regisseur zuliebe immer und immer wieder ins Wohnzimmer schleppen. Gerade das sollte bei einem gut geplanten Sonderumzug nicht passieren. Wer schon einen Batzen Geld investiert, um sein sensibles Instrument professionell verladen zu lassen, tut dies zu dessen größtmöglicher Schonung. Und das bedeutet: zügiges, zielorientiertes Arbeiten ohne unnötige Wege.

Temperaturschwankungen und Erschütterungen – schräge Töne sind bei einem Klavier oder Flügel schnell provoziert, im schlimmsten Fall irreparabel. Da sind Fachleute gefragt. Nicht nur zum Schutz des Flügels, auch um die Schutzengel der Helfertruppe nicht zu sehr bemühen. Denn wenn solch ein Koloss stürzt, kreischen nicht nur die Saiten … Passt der Kasten nicht durch die Tür, müssen die Umzugshelfer mit Kran oder Hebebühne anrücken und den Abtransport durch das Fenster durchführen. So schweres Gerät hat gemeinhin nicht jeder im Keller stehen.

Auch übergroße Möbelstücke wie alte Buffetschränke können für ratloses Kopfkratzen sorgen, wenn es um den Umzug geht. Wer die archaische Zerteilung mit Hammer und Brecheisen dem Fachmann vorzieht, hat im Umzugswagen ein Platzproblem weniger. Dafür muss er in der neuen Wohnung womöglich auf das Lieblingsmöbel verzichten, weil es unrettbar lädiert ist. Dann doch lieber einmalig Geld investieren, um das Erbstück heil ans Ziel zu befördern. Umzugsfirmen verfügen über das nötige Verpackungs- und Transportmaterial und einen Vorsprung an Erfahrung. Das schont Material und Mensch. Vor allem wenn der Weg ins neue Heim über Kopfsteinfpflaster führt.

Sensible Objekte wie Statuen oder großformatige Bilder wollen ebenfalls behutsam verladen werden. Um das Umzugsteam zu unterstützen ist es hilfreich für Platz zu sorgen. Bestenfalls ist die Wohnung bereits ausgeräumt und die zu verladenen Gegenstände sauber und, im Fall von Möbeln, leer. Bedenken Sie, dass trotz Vorsicht beim Rangieren noch Schmutz entstehen kann oder der Ölschinken eine farblich andere Stelle an der Wand hinterlässt. Warten Sie also mit letzten Renovierungsarbeiten bis alles komplett verladen ist, um sich Mühe zu ersparen.