Zum Thema Sommer fallen den meisten positive Attribute ein: Wärme, Eis, Badeseen, Barfußlaufen im Park, laue Nächte. Ein Umzug fällt dann zusammen mit Autobahnstau, ausgefallener Klimaanlage und Sonnenbrand eher in die Kategorie „nervig“. Dabei sind die Sommermonate für Umzüge sehr beliebt. Wüst verrät warum.

Die Idee, im Sommer umzuziehen ist sehr beliebt. Vor allem Familien mit Kindern nutzen die großen Sommerferien für einen Wohnungswechsel. Viele freie Tage am Stück versprechen genug Zeit, den Umzug zu stemmen, Behördengänge zu erledigen und sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen. Dazu kommt das trockene Wetter. Das bedeutet, das der wichtigste aller Umzugstipps hier ganz besonders gilt: vorplanen!

Viele Umzugsfirmen sind in den Sommermonaten ausgebucht. Deshalb lohnt sich frühzeitiges Buchen und Planen. Ein Umzugsdatum unter der Woche und in der Monatsmitte erhöht die Chance auf Erfolg, da besonders Umzüge, die mit einem Jobwechsel zusammen hängen am Ende oder Anfang des Monats gebucht werden. Wer es sich leisten kann, für den Umzug gleich mehrere Tage Urlaub zu nehmen, kann sich Zeit lassen und im Anschluss einen Kurzurlaub im neuen Heim dran hängen.

Bei einem Sommerumzug ist zu beachten, dass alle Helfer ausreichend mit Getränken versorgt werden. Kistenschleppen bei hohen Temperaturen ist kein Sahneeisschlecken und kann bei großer Hitze gefährlich werden. Deshalb: trinken, trinken, trinken, um einem Kollaps vorzubeugen. Ein Umzug ist kein Strandspaziergang, dennoch ist es wichtig, sich mit Sonnecreme und Kopfbedeckungen zu schützen. Bei konzentrierter Arbeit gerät die Sonneneinstrahlung gern aus dem Blick und es droht Sonnenbrand.

Im Umzugsauto wird es für das eingeladene Gepäck richtig heiß. Möbel und Kleidung stören sich daran nicht. Werden aber Pflanzen oder Tiere transportiert, sollten diese entsprechend mit schützenden Verpackungen, z.B. aus Styropor, geschützt werden. Für elektrische Geräte kann direkte Sonneneinstrahlung ebenfalls schädlich sein. Die richtige Verpackung trägt dazu bei, dass alles sicher ankommt. Einen ganz kühlen Kopf beweist freilich der, der das anstrengende Geschleppe coolen Profis überlässt – und sich derweil eine kalte Limo gönnt.