Keine Liebesbriefe mehr im Kasten? Dann ist wohl was bei der Adressänderung schief gegangen. Wieviel Post ankam, fällt meist auf, wenn sie ausbleibt. Am besten, man beginnt frühzeitig auf die neue Adresse hinzuweisen.

Vorsorge lohnt sich

Ist der Plan zum Umzug gefasst, lohnt es sich, die Absender eintrudelnder Briefe zu notieren. Die angelegte Liste nicht entsorgen, beim nächsten Umzug kann sie von Nutzen sein! Mit einer Rundmail oder -SMS lassen sich Verwandte und Freunde bequem informieren. Bei Behörden, Banken oder Versicherungen ist das meist durch ein Änderungsformular geregelt, in das die neue Adresse eingegeben werden muss. Dies ist auch vorsorglich möglich.

Zeitsparender funktioniert der Ummeldeservice der Deutschen Post, der in drei Schritten online gemeistert ist: https://www.umziehen.de/umzugsmitteilung-adressaenderung-bei-umzug/. Der Vorteil: Die jeweiligen Vertragspartner müssen nicht einzeln informiert oder angegeben werden.

Ab aufs Amt

Ist der Umzug geschafft, hat man 14 Tage Zeit, um sich auf dem jeweiligen Einwohnermeldeamt mit seiner neuen Adresse zu melden. Wer sich zu spät ummeldet, riskiert Kosten. Bringen Sie Ihren Personalausweis und Ihren Reisepass mit. Die alte Adresse wird auf diesen Dokumenten einfach vor Ort geändert.

Für die Ummeldung ist seit Kurzem eine Bestätigung des Vermieters notwendig, die als Formblatt von selbigem ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden muss. Liegt das Schreiben beim Gang auf das Einwohnermeldeamt noch nicht vor, kann es bis zu 14 Tage später nachgereicht werden. Denken Sie daran, beim Einwohnermeldeamt gegebenenfalls ihren Hund anzumelden.

Viele Vermieter legen bei der Klingelanlage Wert auf ein einheitliches Erscheinungsbild. Das sollte allerdings nicht Ihre Sorge sein. Die Kosten muss der Vermieter tragen.

Ansonsten lassen sich die Namensschilder am Briefkasten und Klingelschilder leicht selbst auswechseln. Am besten Sie fragen Ihren Vermieter, wie der Ablauf geregelt ist. Oftmals ist dies nämlich der Aufgabenbereich des Hausmeisters und Sie können sich entspannt zurück lehnen. Denken Sie daran, Ihren Namen pünktlich zur Adressänderung anzubringen, notfalls vorerst provisorisch, damit keine Post verloren geht. Ein Nachsendeantrag bei der Post (http://www.nachsendeauftrag.de/) sorgt dafür, dass keine Briefe bei der falschen Adresse landen.

Hier die wichtigsten Institutionen, die es zu informieren gilt:

Einwohnermeldeamt

Finanzamt

Sozialamt

Gewerbeamt

GEZ

Agentur für Arbeit

Familienkasse

Zulassungsstelle

Bafögamt

Bundesamt für Zivildienst

Kabelanschluss / Internet

Versicherungen

Banken

Krankenkasse

Zeitungen / Zeitschriften

Ärzte

Vereine

Mitgliedschaften

Versandhäuser